Salem Aleikum Dubai!!

September 29, 2006

So, nach ner kleinen Ewigkeit meld ich mich endlich mal wieder um von meiner kleinen Abenteuerreise zu berichten. Ein kleines Abenteuer war es wirklich und obwohl ich eigentlich nur bissle mehr wie eine Woche unterwegs war hab ich so einiges durchgemacht, ich war in Madrid, Stuttgart, Paris, Dubai und dann das ganze nochmal rueckwaerts.

Also warn ich euch gleich vor, um euch das alles durchzulesen, werdet ihr wahrscheinlich schon ein Weilchen brauchen. Also vom fliegen hab ich nach der Woche erstmal genug, obwohl der Flug nach Dubai mit eigenem Fernseher, Decken und Kissen eigentlich sehr angenehm war. Mitten in der Nacht bin ich in dieser Stadt voller Widersprueche angekommen, bei genau 38 C . Nach einer ewigen Passkotrolle von Maennern in traditionell-arabischen  weissen Gewaendern und voellig schwarz verhuellten Frauen hatte ich dann meinen Stempel im Pass und es ging in die Ankunftshalle. Nach ein paar bangen Minuten hab ich meinen Schatz dann auch schon gesehen und es ging nach ner wunderschoenen Wiedersehensbegruessung raus. Was ich dann sah war zunaechst einmal eine unglaubliche Masse weiss gekleideter Inder, die dicht gedraengt hinter einer Absperrung standen und mich alle anstarrten. Fuer mich sahen alle total gleich aus und mir wurde sofort klar, dass ich hier wirklich in einer anderen Welt gelandet bin.

Die Luftfaeuchtigkeit, war, wie auch die ganze Woche, unglaublich hoch und so gings auch gleich ans Schwitzen.  Bei der Farht vom Flughafen zur Wohnung hab ich dann einen ersten Eindruck von Dubai bekommen. Ich war voellig erschlagen von allem, was ich so gesehen habe. Irgendwie war alles so anderst und fremd, aber gleichzeitig auch so normal und gewohnt wie daheim. Alle Strassen und Gebaeuede top modern, alles super sauber und beleuchtet. Doch als ich dann schon bald den beleuchteten Wegweiser zu den oeffentlichen Hinrichtungen gesehen habe, war mir endgueltig klar, dass hier schon so einiges anders war.

In der Gegend in der wir gewohnt haben wurde ich sobald ich die Wohnung verlassen hatte von alles angestarrt, was mir am Anfang auch ziemlich unangenehm war, aber mit der Zeit hatte ich mich daran gewoehnt.

Vormittags, wenn Daniel arbeiten musste, konnte ich lieder nicht so viel unternehmen, weil man als Fussgaenger in Dubai total verloren ist. Zum einen gibt es kaum Wege und Ampeln fuer Leute die zu Fuss unterwegs sind und zum anderen kann man bei Temperaturen um 45 C auch nicht all zu lange unterwegs sein, ohne sich einen Hitzschlag zu holen. Also hab ich meine Vormittag meist in der Wohnung oder im Burj Uman Shopping Center verbracht. Die Auswahl an Shoppingcentern in Dubai ist wirklich gigantisch….das Emirates Shoppingcenter ist das groesste und man kann gar nicht anders als sich darin verlaufen, deshalb liegen auch ueberall Plaene aus, damit man irgendwie doch noch den gesuchten Laden oder sein Aoto finden kann (was schnell zu nem kleinen Abendteuer werden kann). Unter anderem befinden sich in diesem Shoppingcenter neben milliarden von Geschaefften auch ein Kino und eine mega Skihalle in der man bei ueber 40C draussen, bei unter 0C drinnen Skifahren kann. Die Temperatur in den Shoppingcentern betraegt meist so um die 20C und wenn man dann wieder raus geht wird man von der Hitze wirklich erschlagen.

Schon alleine das beobachten der Menschen im Shoppincenter ist unglaublich interessant und krass. Neben ganz verschleierten Frauen, sieht man halb nackte Frauen im Minirock, Maenner im weissen Gewand mit Baseballcap und Handy am Ohr..die Mischung ist wirklich unglaublich. 80 % der Bewohner Dubais sind Auslaender und trotzdem bleibt immer jeder fuer sich.

Die Inder, Pakistaner und Bangladeschi sieht man immer in blauen Anzuegen, sie fuehren die schlechter bezahlten Arbeiten aus und arbeiten hauptsaechlich auf den zahlreichen Baustellen auf den 24 h am Tag gearbeitet wird.

Nachmittags, Abends (und Nachts) haben wir dann jede Minute ausgenutzt um die Stadt weiter zu erobern. Natuerlich hab ich die „klassischen“ Sehenwuerdigkeiten besichtigt, wie das Burj al Arab, Shoppingcenter, the Palm, die Baustelle des bald groessten Gebaeude der Welt. Etwas traditioneller waren dann schon die Besichtigung der Souks (traditioneller Maerkte), eine Rundfahrt auf dem Creek (ein Meerarm der weit ins Landesinnere hinein reicht) mit dem traditionellen „abra“ (Wassertaxi), die Besichtigung des National Museums und des ehemaligen Herrscherpalastes.

Am letzten Tag haben wir dann noch einen Strandtag eingelegt. Der Strand war wirklich wunderschoen und der Sonnenuntergang, den wir dort beobachtet haben unvergesslich. Obwohl es sehr heiss war, was es unter ein paar Palmen im Schatter eigentlich wirklich angenehm. Das Wasser war so warm, das war wirklich unglaublich. Ich hab vorher noch nie in meinem Leben in einem so warmen Meer gebadet. Es waren wirklich Badewannentemperaturen….total verrueckt.

Ein Highleit der Woche war unsre Wuesten-Safari. Wir sind mit 4 anderen Touristen und einem komplett durchgeknallten Fahrer durch die Wueste gefahren. Am Anfang wurden wir von unsrem Fahrer gefragt, ob wir die normale Tour oder lieber die harte Version haben wollten. Natuerlich waren alle fuer die harte und das konnten wir dann auch spuehren. Wir wurden wirklich unglaublich durchgeschuettelt, Wilde Maus ist gar nix dagegen. Daniels  Sitzt hat es sogar aus der Verankerung gerissen. Aber unser Fahrer war echt super witzig und er hat uns die ganze Zeit ueber unterhalten. Mit lauter arabischer Musik sind wir dann querfeldein durch die Wueste geduest…das war wirklich unglaublich. Wir haben auch mehrfach Pausen gemacht zum Aussteigen fuer Fotos un um sich das alles mal genauer anzusehen. Es war wirklich beeindruckend, da war nichts, nichts ausser unglaublich viel Sand. So wie man es nur aus den Filmen kennt ueberall Berger von heissem Sand. Nachdem wir den Sonnenuntergang in der Wueste bestaunen durften gings dann zu einem Camp in der Wueste. Dort gab es dann erstmal traditionellen arabischen Kaffee und was suesses. Man konnte Kamelreiten, sich Hannahtatos malen lassen, traditionele Kleidung anziehen, Schicharauchen oder Falken bestaunen, die abgerichtet werden und fuer die Araber dor einen hohen Stellenwert haben. Dann gab es noch traditionell suf Sitzkissen ein grosses Buffet arabischer Koestlichkeiten und danach konnte man zum Schluss auch noch Bauchtanz bestaunen. Natuerlich war alles fuer Touristen inszeniert, aberirgendwie fand ichs trotzdem wunderschoen und immerhin hat man doch einen kleinen Eindruck der arabischen Kultur, Tradition bekommen.  und so eine Wuestensafari ist einfach klasse!!! Bei der Heomfahrt kam es dann noch wozu es kommen musste. Zuerst viel die Elektronik im Auto aus, dann die Klimaanlage, schliesslich das Licht und dann blieb das Auto (so ne Art Jeep) einfach stehen und nix ging mehr. Ich hab mich waehrend der Safair schon die ganze Zeit gefragt, wie das Auto des nur alles ashalten kann…tja unser Fahrer hat dann nur noch ziemlich dumm uas der Waesche geschaut aber zum Glueck hatten wir es nicht mehr weit bis zu unsrem Auto und dann nach Hause.

Waehrend ich da war ist Daniel (sind wir) ja auch noch in seine neue WG ins Nachbaremirat umgezogen. Seine Mitbewohner isnd eigentlich voll in Ordnung und es war echt lustig. Nur dieses Emirat ist echt grausam. Dort ist alles ziemlich runtergekommen (ausser die Villa in der wir gewohnt haben) und Frauen duerfen dort gar nichts, ueberhaupt sind die Gesetzt dort sehr streng (Alkohol ist z.B. grundsaetzlich verboten). Aber da wir dort ja nur geschlafen hab en und sonst immer nach Dubai gefahren sind, war das eigentlich wirklich kein Problem. 

Diese eine Woche ging viel zu schnell vorbei und schon bald stand der schmerzhafte Abschied vor der Tuer. Trotzdem hab ich ziemlich viel von Dubai gesehen, aber es faellt mir wirklich schwer ein einheitliches Bild von dieser Stadt/Land zu gewinnen. Sie ist einfach zu verreuckt und zu widerspruechlich. Dubai ist eine Diktatur in der der Scheij alle Macht unter sich vereinigt und es keine Buergerechte gibt. Kaugummikauen waehrend des Ramadan wird mit Gefaengnis bestraft, ein Mann kann so viele Frauen haben wie er will, Wenn eine unverheiratete Frau ein Kind bekommt, wird es ihr sofort weggenommen und sie wird mit Haft bestraft, in der Oeffentlichkeit sind Frauen koplett verschleiert und zu Hause liegen sie nackt am Pool, Juden ist die Einreise grundsaetzlich verboten und wenn es Gebetszeit ist, wird in allen Shoppingcentern die Hip Hop Musik, die ueberall zu hoeren ist, ausgeschaltet und man hoert den Muezin singen/beten. Noch vor ca. 35 Jahren war Dubai eine kleine unbedeutende Siedlung aus Lehmhuetten.

Doch auf der anderen Seite hat der H & M im Emirates Shoppingcenter mehr Auswahl, als in Karlsruhe, alle Gebaeude sind super neu und mit der aller neuesten Technik ausgestattet, das hoechste und teuerste Hotel der Welt befindet sich in Dubai, es gibt mehr Mc Donalds und KFC als sonst wo, es wird gerade das hoechste Gabaeude, der groesste Flughafen und das groesste Shoppingcenter der Welt gebaut. (Die meisten Gebaeude werden von der Bin-Laden-Gruppe gebaut) Es kommen immer mehr Touristen nach Dubai und fuer Geschaeftsleute ist Dubai schon lange ein wichtiger Markt.

Ich hoffe ich konnte euch einen  kleinen Eindruck vermitteln, von dem, was ich in dieser Woche erlebt habe und wie Dubai so auf mich gewirkt hat. Es ist einfach verrueckt, anders kann ich es wirklich nicht beschreiben. Diese Woche war wirklich ein kleines Abenteuer und sie wird mir immer im Gedaechtnis bleiben.

Falls ihr noch irgendwelche Fragen an mich habt koennt ihr euch gerne bei mir per mail melden.

Fotos kommen bald!

Alles Liebe

Sarah

     

  

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Adios Madrid!

September 14, 2006

Morgen am 15. ist es auch schon so weit und ich flieg kurz Heim um dann Uebermorgen nach Dubai zu fliegen. Ich freu mich schon reisig darauf und bin total gespannt, was mich dort so erwartet.

Ab dem 24. bin ich dann schon wieder in Madrid und ich werd euch weiter fleissig berichten was um mich rum so geschieht.

Bis dahin wuensch ich euch ne gute Zeit machts gut, wo auch immer ihr euch rum dreibt.

Liebe Gruesse von mir (noch aus Spanien)

Eure Sarah  


Ein ganz normaler Tag

September 13, 2006

Hey ihr Lieben!

Da ich heute nicht barfuss durch Madrid gerannt bin oder irgendwelche andere Abendteuer bestritten hab, hab ich mir gedacht ich erzaehl euch heute einfach mal, wie momentan so ein ganz normaler Wochentag bei mir ausschaut. 

Also: ich steh meistens so um halb neun rum auf, dann wird geduscht, gefruehstueckt..usw. So um zehn rum treff ich mich dann mit anderen Aupairs und wir verbringen den Vormittag zusammen: bummeln, Jugendausweis beantragen, Film schauen, in den Park gehen, Goetheinstitut…

Um 14 Uhr muss ich Lukas dann von der deutschen Schule abholen. Je nachdem wo ich davor war, kann der Weg dort hin schon zu ner kleinen Weltreise werden. Dann essen wir zusammen in der Schulkantine und danach gehts dann ab nach Hause. Wenn wir dann so um 15:30/16:00 Uhr daheim sind gehts an die Hausaufgaben. Mit den Hausaufgaben schlagen wir uns dann meistens den ganzen Nachmittag herum. Es sind recht viele und ausserdem ist er sehr langsam und wenner dann noch ein Heulkrampf, so wie gestern, dazu kommt, dann dauert es natuerlich nochmal laenger.  

Wenn wir dann irgendwann mal fertig sind wird gespielt: Playstation (er lacht sich immer scheif, weil ich es ueberhaupt nicht kann) oder ein Brettspiel oder er geht zu nem Freund.

Eigentlich sollen wir jeden Tag auch noch ein kleines Uebungsdiktat machen und er soll was auf deutsch lesen, aber dazu reicht die Zeit meist nicht.

So gegen 19 Uhr koch ich dann das Abendessen oder helf der Mutter dabei. Nach dem Essen gibts dann nicht mehr viel zu tun. Lukas muss duschen und dann ab ins Bett.

Ich hab dann frei und geh ins Internet (hab jetzt in meinem Zimmer nen Anschluss und PC), hoer Musik, schau TV, wasch meine Waesche oder mach sonst irgendwas fuer mich. Ach ja, manchmal helf ich Carlos (16) auch noch bei seinen Hausaufgaben.

Das Wochenede hab ich komplett frei und da ist dann Kultur angesagt. Ich schau mir  dann die Sehenswuerdigkeiten an, von denen es hier jede menge gibt: Prado, koeniglicher Palast, viele Kirchen, Museen, Plaetze…und noch vieles mehr.

So, jetzt habt ihr nen kleinen Einblick in meinen Alltag bekommen.

Bis bald, alles Liebe eure Sarah 


Peinlich, peinlich…

September 12, 2006

Nachdem ich schon mit Laura (15, Tochter meiner Familie) im Supermark stand und sie nur 20 Euro hatte, obwohl sie 30 bezahlen musste, hab ich mir heute ne weitere Peinlichkeit geleistet: Ich bin durch halb Madrid mit nur einem Schuh gerannt.

Ich wollt Anna-Lena in ihrem Viertel besuchen. Zuerst bin ich ganz normal mim Bus und dann mit der Metro gefahren. Als ich dann nochmal mit dem Bus fahren musste war an der Haltestelle mega viel los und ich konnte nicht wirklich sehen, wohin ich ging. Ich hatte meine neuen Flipflops an. Ich hab sie erst zum 2. mal getragen. Auf jedenfall war da so ein gemeines Loch im Boden, in das ich natuerlich mit meinem einen Fuss voll rein stollpern musste. Dabei ist dann der eine Riehmen vom Flipflop gerissen. Zumindest die Maedels von euch wissen bestimmt, dass man mit nem Flipflop mit gerissenem Riehmen nicht mehr laufen kann. Also hab ich ihn in die Hand genommen und mich barfuss weiter vortbewegt. Von Anna-Lena musste ich dann direkt den Kleinen von der Schule anholen. Das bedeutete wieder mit Bus und Metro fahren und durch jede menge Strassen rennen und zwar alles mit nur einem Schuh.

Was das ganze noch steigert, ist die Tatsache, dass mir gestern auch schon mein anderes Paar Flipflops kaputt gegangen ist, als mir jemand im Gehen voll drauf gestanden ist.

So, und was lernen wir jetzt aus dieser Geschichte?

1. Ich kauf nie wieder Flipflops beim Billigladen um die Ecke.

2. Zwei Paar Flipflops sind fuer Madrid eindeutig zu wenig.

3. Der Boden in so ner Grossstadt ist wirklich uebelst dreckig (musste erstmal ganz schoen meinen Fuss schrubben)   

So viel von mir aus Madrid. Ich hoffe es geht euch allen gut.

Passt gut auf, wohin ihr tretet.

Alles Liebe

Sarah


Erstes Aupairtreffen

September 11, 2006

Nachdem Anna-Lena und ich uns erstmal ziemlich verlaufen hatten sind wir dann in der deutschen, evangelischen Gemeinde, die das Aupairtreffen organisiert angekommen. Wir waren wirklich ueberrascht, als uns ca. 50 deutsche Maedels gegenueber standen. Das Treffen war naemlich (was ich nicht wusste) von allen deutschen Aupairs, die gerade in Madrid sind. Es war wirklich super lustig und ich hab jede menge liebe Maedels kennen gelernt. Eine hab ich auch gleich wieder erkannt, ich hab sie in Stuttgart am Flughafen schon mal gesehen. Meine Schwester meinte da noch: „Schau mal Sarah, da ist auch noch eine, die weint….“ 

Was fuer Zufaelle es doch gibt…ich hab mich auf jeden Fall super gut mit ihr (Aniela) verstanden, genau wie mit Maria, die sie schon ein paar Tage vorher kennen gelernt hat.

Alle Aupairs haben nach einer Vorstellungsrunde zusammen gekocht und sich ausgetauscht. Dabei hab ich auch schon so manche Horrorstories gehoert und ich bin wirklich super froh, dass ich so ne geniale Familie abbekommen habe.

Nach dem Treffen sind wir 4 (Anna-Lena, Maria, Aniela und ich )dann noch in den Park del buen Retiro. Ich hatte euch ja schon was vom Park vorm Palast vorgeschwaermt, aber gegen den Retiropark ist der ja wirklich gar nix. Der Retiropark ist wirklich riesen gross und wunderschoen. Es war sogar so eine Art  Clown da, der die Aufmerksamkein von bestimmt 150 Leuten auf sich gezogen hat. Wir 4 haben dann noch ueber alles moegliche geredet und ich hab mich wirklich pudelwohl gefuehlt. Wir haben uns fest vorgenommen an den naechsten Wochenenden gemeinsam los zuziehen. Aber ich bin ja dann sowieso erstmal in DUBAI bei meinem SCHATZ!!!!!!!!!!

Das naechste Aupairtreffen ist im Oktober (eines pro Monat) und ich freu mich jetzt schon drauf mich wieder mit anderen Maedels auszutauschen.   


Endlich Fotos!!!!!!!!!!

September 11, 2006

 Lucas

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Anna-Lena, Kerstin, David

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Ines (super suesse Cousine)

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deutsches Gymnasium 

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deutscher Laden

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Palacio Real 

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„Schinkenmuseum“ 

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Ich in meinem Zimmer

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Mein Zimmer

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 Mein Haus

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Mein erster freier Tag in Madrid

September 9, 2006

Heute bin ich genau eine Woche hier und ausserdem ist heute mein erster ganz freier Tag hier in der hoechstgelegenen Hauptstadt Europas (ich hab den Fuehrer studiert).

Wie jeden Tag bin ich heute wieder um Viertel nach acht aufgewacht. Laenger kann ich hier nicht schlafen, weil es dann zu heiss und zu hell wird. Mein Zimmer ist direkt unterm Dach und es gibt nicht fuer alle Fenster einen Rolladen.

Dann hab ich mich wieder mit Anna-Lena (das andere Aupair aus Wuerzburg) getroffen und wir sind losgezogen. Wir haben die Innenstadt erkunden und den koeniglichen Palast und die dazugehoerige Kirche besichtigt. Der Palast ist echt super schoen und es gibt einen schoenen Park um ihn herum. Er hat mich ein wenig an den PArk in Rom erinnert, nur dass er hier in Madrid direkt im Zentrum liegt und natuerlich wesentlich kleiner ist. Ueberall im Schatten unter den Baemen liegen die Leute schlafen, lesen, hoeren Musik oder geniessen einfach die Atmosphaere und das gute Wetter.

Nachdem wir bei Subway was gegessen hatten, haben wir dann nachmittags Freunde von Anna-Lena  getroffen, die grad in Madrid auf der Durchreise waren. Das Paerchen war in Portugal und hat auf dem Rueckweg in Madrid einen Zwischenstopp eingelegt. Es war wirklich sehr lustig. Die beiden sind uch super nett und so sind wir zu 4 durch Madrid gezogen. Wir waren im sogenannten „museo del jamon“ (Schinkenmuseum). Das ist eine Art Restaurant oder Snackbar in der man alle moeglichen Schinkengerichte zu sich nehmen kann. Anstelle von Tapete ist der ganze Raum mit Schinken behaengt. Also wirklich nichts fuer Vegetarier. Man kann dort auch richtig teuren, alten Schinken kaufen. Da kostet das Kilo dann schon mal so um die 80 Euro.

Den Rest der Zeit haben wir dann noch schwaetzend im Park verbracht. Jetzt bin ic hnach ein abendteuerlichen Busfahrt wieder zu Hause. Est ist jetzt fast zehn und mein Magen faengt wirklich ganz schoen an zu knurren. Das Abendessen gibt es hier immer erst sehr spaet. Die Kinder gehen auch nie vor 10 ins Bett. Zur Zeit ist das Haus ziemlich voll. Schon Gestern sind Verwandte wegen der Komunion gekommen. Der VAter ist Franzosen uns so leb ich momentan in einem wirklich internationalen Haushalt!!

Es gibt Essen!!

Ich wuensche euch alles, alles Gute!!

Liebe gruesse aus Spanien

Sarah